Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit erworbener Hirnverletzung (ABI): Start des ABI_SPARK Projektes

Am 6. November 2025 wurde das Projekt ABI_SPARK mit Partnerorganisationen aus Portugal, Deutschland, den Niederlanden und Kroatien offiziell gestartet. Gastgeber des Kick-off-Meetings war Voorall aus Den Haag.

Das Erasmus+-Projekt zielt darauf ab, Menschen mit einer erworbenen Hirnverletzung (ABI) zu befähigen, uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Erreicht werden soll dies durch die Entwicklung barrierefreier und inklusiver Lernmaterialien, die Förderung des lebenslangen Lernens sowie die Erstellung praktischer Hilfsmittel zur Unterstützung von Menschen mit ABI, Familien, Pflegekräften und Fachkräften, die mit Menschen mit ABI arbeiten.

Das ABI_SPARK-Projekt bringt sechs Partnerorganisationen aus vier europäischen Ländern (Portugal, Deutschland, den Niederlanden und Kroatien) zusammen und wird die Bildungslücken, Lernbedürfnisse und Barrieren untersuchen, mit denen Erwachsene mit ABI, ihre Familien, Freunde und andere Interessengruppen konfrontiert sind. Das Projekt wird zudem inklusive und barrierefreie Hilfsmittel identifizieren und sammeln, wie z. B. ABI-Pässe, Ausweise, spezialisierte Schulungsprogramme sowie KI-basierte Kommunikations- und Unterstützungsressourcen.
Diese dienen als Grundlage für die gemeinsame Entwicklung neuer Lernmaterialien und die Sammlung bewährter Verfahren im Zusammenhang mit unterstützenden KI-Technologien und Kommunikationswerkzeugen.

Während des Kick-off-Meetings skizzierten die Partner:innen die Projektziele und diskutierten den Zeitplan für die kommenden Monate. Die ersten Aktivitäten konzentrieren sich auf Literaturrecherchen zu bestehenden Instrumenten, Praktiken und Wissen in den Partnerländern sowie auf eine Bewertung der aktuellen Lücken und Barrieren.

Eines der wichtigsten Ergebnisse des Projekts wird die Entwicklung eines Online-Learning-Hubs sein, der Ressourcen, Tools und Lernmaterialien bereitstellt. Das Projekt wird zudem eine europäische Gemeinschaft von Botschafter:innen aufbauen, um die Nutzung dieser Materialien zu fördern und nachhaltig zu sichern. Darüber hinaus wird das Konsortium Leitlinien entwickeln, die darauf abzielen, die Unterstützung durch den Gesundheits- und Sozialsektor für Erwachsene mit ABI zu stärken.

In den kommenden Monaten werden die Partner:innen ihre Zusammenarbeit durch Wissensaustausch, Forschung und die Entwicklung neuer Ressourcen fortsetzen, die darauf abzielen, das Bewusstsein zu schärfen und Kapazitäten in ganz Europa aufzubauen.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Nach oben scrollen